und der Blick auf das, was folgt
Wenn aus Spuren neue Perspektiven entstehen. Ein Jahr Japan steht für uns für weit mehr als zwei Reisen: für kulturellen und wirtschaftlichen Austausch, neue Beziehungen und wertvolle Erfahrungen.
Internationale Zusammenarbeit beginnt mit Austausch – von Kultur und Kunst, von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven.
Mit diesem Anspruch starteten wir im April 2025 unsere erste Wirtschaftsmission nach Japan. Ein intensives Jahr später ziehen wir Zwischenbilanz: zwei Reisen, mehr als 30 Gespräche und Begegnungen, drei besondere Stationen – und ein Netzwerk, das weiterwächst.
Den Auftakt bildete die Wirtschaftsmission mit WKO, ADVANTAGE AUSTRIA und go-international. Sie öffnete Türen zu Unternehmen, Institutionen und Netzwerken und legte den Grundstein für unsere weitere Marktbearbeitung in Japan.
Internationale Marktbearbeitung beginnt für uns nicht mit dem Markt, sondern mit dem Verständnis für Kultur, Menschen und Werte.
Sonja Dolzer, BURN-IN
Im Herbst führte uns die zweite Reise nach Tokio, Osaka und Kyoto: von Botschaft und Wirtschaftsdelegation in Tokio über die EXPO 2025 Osaka bis zur Kunstpräsentation in Kyoto. Fünf Raku-Skulpturen von Cordelia Lehmann-Reinthaller durften dabei eine besondere Rolle übernehmen: Wir präsentierten sie im Österreich-Pavillon der EXPO und anschließend in Kyoto – als künstlerische Brücke zwischen Österreich und Japan.
Kintsugi – wenn Spuren neue Perspektiven schaffen
Einige dieser Rakus tragen heute selbst eine besondere Geschichte. Während des Transports nach Japan wurden einzelne Skulpturen beschädigt. Zurück in ihrem Atelier hat Cordelia die Bruchstellen restauriert und ihre Spuren bewusst sichtbar weitergeführt. Im Sinne der japanischen Tradition des Kintsugi wird der Bruch nicht verborgen, sondern Teil des Werks und seiner Biografie.
Darin steckt für uns mehr als Restaurierung. Kultur bewahren bedeutet nicht, sie unverändert festzuhalten. Werte bleiben lebendig, wenn wir sie weitertragen, neu interpretieren und in neue Zusammenhänge stellen.
Genau darin liegt für uns auch eine Verbindung zu diesem ersten Jahr Japan: Begegnungen werden zu Beziehungen, Stationen zu Erfahrungen und Erfahrungen zu neuen Perspektiven.
Vom Ausstellungsraum zum Beziehungsraum
Diese Erkenntnis prägt unseren nächsten Schritt. Die Präsentationen in Osaka und Kyoto haben internationale Sichtbarkeit geschaffen und wertvolle Begegnungen ermöglicht. Gleichzeitig haben uns gerade die kurzen Präsentationszeiträume gezeigt: Nachhaltige internationale Marktbearbeitung braucht mehr als Präsenz – sie braucht Zeit, Kontinuität, Vertrauen und gemeinsame Projekte.
Aus zwei Reisen nehmen wir deshalb nicht nur Kontakte und Erfahrungen mit. Wir haben auch praktisches internationales Know-how aufgebaut – von Kunsttransport und Versicherung über Zoll bis zum Carnet ATA – und ein wesentlich tieferes Verständnis dafür gewonnen, wie kultureller und wirtschaftlicher Austausch über Grenzen hinweg funktionieren kann.
Unser Ziel für Japan ist klar: Beziehungen vertiefen, Netzwerke ausbauen und Kooperationen entwickeln, die kulturell wie wirtschaftlich langfristig wirken. Wie diese nächste Etappe konkret aussehen wird, entsteht gerade.
Ein Jahr Japan ist damit kein Abschluss. Es ist eine Basis, auf der wir weiterbauen.
Curated by BURN-IN. Connected across cultures. Designed for tomorrow.
Kunstwerke
JAPAN · DIE FAKTEN
1 Jahr Japan
MARKTBEARBEITUNG · BEZIEHUNGSAUFBAU
2 Reisen
WIRTSCHAFTSMISSION · AUSSTELLUNGSREISE
3 Stationen
TOKIO · OSAKA · KYOTO
30+ Begegnungen
UNTERNEHMEN · INSTITUTIONEN · NETZWERKE
5 Raku-Skulpturen
CORDELIA LEHMANN-REINTHALLER · JAPAN ALS TEIL IHRER WERKBIOGRAFIE
Internationales Know-how
KUNSTTRANSPORT · CARNET ATA · ZOLL · VERSICHERUNG
Partner & Förderer
WKO · ADVANTAGE AUSTRIA · go-international · Österreichische Botschaft in Tokio
Japan · nächste Etappe
VON SICHTBARKEIT ZU BEZIEHUNGEN · VON KONTAKTEN ZU KOOPERATIONEN
